Archive for the ‘Reisebericht’ Category
Leuchtturm Lindesnes – Lindesnes fyr
Immer wieder einen Ausflug wert ist meines Erachtens der Leuchtturm Lindesnes (Lindesnes fyr) an der Südspitze Norwegens. Das Lindesnes fyr ist Norwegens ältester und südlichster Leuchtturm auf dem Festland. Hier wurde am 27. Februar 1655 Norwegens erstes Leuchtfeuer angezündet. Der Lindesnes fyr befindet sich auf dem Gebiet der Kommune Lindesnes.
Lindesnes ist eine Kommune in der Provinz Vest-Agder in Norwegen. Die Kommune hat etwa 90 Kilometer Küstenlinie. Lindesnes liegt in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Nord-Schottland.
Lindesnes entstand 1964 durch die Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Kommunen Spangereid, Vigmostad und Sør-Audnedal. Die größte Stadt in Lindesnes ist Vigeland, welche mit etwa 1.200 Einwohnern gleichzeitig das kommunalpolitische Zentrum ist.
Bekannt ist die Kommune vor allem durch das Kap Lindesnes, den südlichsten Punkt Norwegens. Bis zum Nordkap sind es vom Kap Lindesnes 1.682 km Luftlinie. Dort liegt auch der südlichste Sandstrand Norwegens und das Lindesnes fyr, das älteste Leuchtfeuer des Landes (erbaut 1655). Der heutige Leuchtturm stammt aus dem Jahre 1915. In der unmittelbaren Umgebung des Leuchtturms befinden sich zahlreiche gut erhaltene Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, die größtenteils frei begehbar sind. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Galerie des Bildhauers Gustav Vigeland.
Der Leuchtturm Lindesnes ist einer der meistbesuchten Plätze in Vest-Agder, direkt nach dem Tierpark in Kristiansand. Es ist auch egal an welchem Tag man kommt, ob die Sonne scheint oder ob es Regnet und stürmt. Am Lindesnes fyr sind immer Menschen anzutreffen. Ca. 100.000 Menschen besteigen jährlich den Turm. Das erstes Leuchtturmmuseum Norwegens wurde 2004 am Lindesnes fyr eröffnet. Heute wird der Leuchtturm von dem Museum betrieben. Außerdem werden außerdem weitere Aktivitäten und Dienstleistungen angeboten. In der neugebauten, großen Felsenhalle unter dem heutigen Turm finden während der gesamten Touristensaison Konzerte, Gottesdienste und Veranstaltungen der Kommune (inkl. Filmvorführungen) statt.
Auch ein Restaurant und ein Souvenir-Shop sind da zu finden. Im Restaurant kann man sich nach einer Wanderung oder auch an windigen Tagen gemütlich entspannen und aufwärmen oder auch abkühlen, je nach Wetterlage.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lindesnes
http://de.wikipedia.org/wiki/Lindesnes_fyr
Sandstrand in Spangereid
Heute genießen wir einfach nur mal einen Tag am Strand. Norwegen hat zum Teil Kilometer lange Sandstrände der Küste entlang zu bieten. Diese zu finden ist manchmal nicht ganz so einfach, aber wenn man einmal fündig geworden ist umso lohnender. Besonders in Südnorwegen findet man mehrere sehr schöne Sandstrände, welche noch nicht einmal in der Hochsaison überfüllt sind. Man hat da wirklich noch Platz zum entspannen und die Kinder zum spielen und toben, ohne das man Angst haben muss auf des Nachbarn Decke zu landen.
Sehr feinen Sand haben zum Beispiel die Strände bei Farsund, diese sind zum Teil blicksicher und geschützt hinter Dünen gelegen.
Unser mehrjähriger Favorit ist nun der Strand von Spangereid geworden, da er erstens in der Nähe unseres Ferienhauses liegt und 2. sanitäre Einrichtungen in der Nähe vorzufinden sind. Außerdem ist noch ein Volleyballplatz vorhanden, wenn man mal keine Lust auf baden hat. Das Wasser ist wie fast an jedem Strand sehr seicht und deshalb auch oder besser gesagt besonders für Kleinkinder geeignet. Man kann sich da wunderbar erholen und den Blick auf das Wasser genießen. Die Kinder können ungestört toben und plantschen, was will man mehr?? Wenn man den Proviant vergessen haben sollte, ist man ganz schnell im Spar-Einkaufsmarkt von Spangereid und kann sich da mit süßen Stückchen oder auch einem leckeren Hähnchen versorgen. In dem Markt finden Sie natürlich auch alles andere, was man so zum Leben braucht. Die Kühlregale sind in einem separaten Raum untergebracht, man geht quasi in den Kühlschrank hinein. Dies ist für uns Deutsche sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig, aber an heißen Tagen eine super Abkühlung.
Bilder dazu finden Sie >>>HIER<<<
Skrelia
Heute werden wir eine Wanderung nach Skrelia unternehmen. Skrelia ist ein wunderschönes Natur- Erholungs- und Wandergebiet in Höhenlage. Man steigt praktisch von 0 auf 324m ü.M bzw. 470m ü.M.
Bequem anfahren können Sie Skrelia auch mit dem PKW von Lyngdal aus kommend, wenn Sie in Richtung Fidje, Meland und dann Skrelia (Skredli) abbiegen. Dort finden Sie einen größeren Parkplatz, von welchem es nur ein paar hundert Meter bis in`s Skreligebiet sind. Direkt auf dem Parkplatz ist eine große Informationstafel, auf welcher Sie sich über das Wandergebiet informieren und Ihre Wandertour danach ausrichten können.
Unsere Wanderung führt uns zum Skrelie Wasserfall, an welchem man einen wunderbaren Blick über den Oftefjorden genießen und einfach dem Wasser zuschauen kann. Skrelia ist ein idealer Platz, um sich gemütlich zum Picknick niederzulassen.
Die Wanderungen sind auch mit und für kleinere Kinder sehr gut geeignet, allerdings ist am Wasserfall etwas mehr Vorsicht geboten.
Ein paar Bilder von Skrelia finden Sie hier: ==>
Angeln und wandern
Heute wollen wir nun mal ein bisschen in der näheren Umgebung wandern. Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Rucksäcke. Wie das allerdings bei leidenschaftlichen Anglern ist, nimmt man auch da die Angelausrüstung mit. Also die Rucksäcke geschnappt, Proviant & Angelsachen im Rucksack verstaut und Fotoapparat sowie Kamera mitgenommen.
Nun starten wir gemütlich von Lyngnør in Richtung Stusvik, immer an der Straße entlang. Als erstes sehen wir ein Reh welches von der einen Waldseite zur anderen wechselt und ein paar Schritte weiter schlängelt sich eine Schlange über den Weg. Da wir jedoch noch zu weit weg waren, sahen wir nicht um was für eine Schlange es sich handelte. Wir gehen weiter in Richtung Stusvik und schon nach kurzer Zeit sehen wir das Meer. Erst einmal biegen wir in verschiedene Waldwege ab, leider kommen wir an keinem so richtig weiter, einer führt auf eine Lichtung auf welcher es aussieht, als ob in nächster Zeit mehrere Ferienhäuser gebaut werden. Sollte man sich mal merken und bei der nächsten Urlaubsplanung gezielt danach suchen. Also wieder zurück auf den offiziellen Weg und in Richtung Meer begeben. Es dauert nicht lang und wir haben das Meer erreicht und einen kleinen Weg zu einer wunderschönen Bucht mit hohen Felsen gefunden. Stusvik liegt direkt am Meer am Eingang des bekannten Grønsfjordes.
Wir klettern ein wenig über die Felsen und suchen uns einen gemütlichen Platz um unsere Picknicksachen und die Angeln auszupacken.
Die ersten Würfe bringen erst einmal nichts. Vor den Felsen ist es sehr stark bewachsen und wir müssen erst einmal die richtige Stelle finden um nicht alle Blinker im "Algen-Dschungel" zu verlieren. Vor ein paar Jahren haben wir jedoch genau an solchen Felsen in der Nähe von Hausvik richtig viele Lippfische (Klippenbarsche) gefangen, sodass wir es auch dieses mal darauf angelegt hatten. Wir ließen damals die Blinker nur direkt am Felsen in`s Wasser und schon hatten wir Klippenbarsche dran. Ok, dieses mal war es nicht ganz so leicht und es versteckte sich auch erst mal keiner in dem Kraut. Also warfen wir die Köder weiter weg aus und blinkerten relativ schnell, damit sich die Blinker nicht im Kraut verfangen können. Nach ein paar erfolglosen Würfen hatten wir auch den ersten Köhler gelandet. Es sollten noch mehrere folgen, ebenso ein paar Dorsche, einige Makrelen und zum Schluss ein ca. 60cm langer Hornhecht. Über den Hornhecht haben wir uns am meisten gefreut, denn es war der allererste Hornhecht, welchen wir jemals gefangen hatten.
Da es ziemlich warm war, beschlossen wir unsere Angelei zu beenden und packten zusammen. Gut gelaunt begaben wir uns auf den Heimweg. Ungefähr auf halber Strecke sahen wir dann plötzlich wieder eine Schlange und dieses mal kroch diese nicht davon. Allerdings sind wir keine Schlangenexperten und wir kennen uns damit auch nicht aus, jedoch auf tippten wir auf eine Kreuzotter und verewigten diese lieber nur auf unserer Kamera und gingen weiter.
Lange Zeit zum trödeln hatten wir ja auch nicht, denn der Fisch musste schnell nach Hause gebracht werden. Im Ferienhaus angekommen, begannen wir erst einmal die Fische küchenfertig zu verarbeiten. Das hieß für mich mal wieder Fische waschen, schuppen, filetieren und Portionsweise einfrieren. Zum Abendbrot gönnten wir uns mal wieder eine leckere Makrele vom Grill, dazu Brot und Salat. Einfach nur lecker – frischer geht es ja wohl kaum. Im Ferienhaus fanden wir dann noch einen Prospekt über Schlangen, welche in Norwegen leben und da war auch unsere dabei. Wir hatten Recht, es war eine Kreuzotter.
Wir genießen den Abend auf der Terrasse und schauen dem aufgehenden Mond zu.
Ein Ferienhausurlaub in Südnorwegen kann ja soo romantisch sein
Bilder dazu in der Galerie ==>
Mandal: eine wunderschöne Küstenstadt
Heute wollen wir nun endlich einmal etwas von der Umgebung kennenlernen und starten einen Ausflug in das wunderschöne Küstenstädtchen Mandal.
Mandal liegt in der südlichen, norwegischen "Reviera" zwischen Kristiansand und Flekkefjord. Riverra ist dafür selbstverständlich nur ein liebgewordener Begriff für mich, da ich Mandal mit seinen weißen Häusern, seinen Cafes und seinem schönen Obst-und Gemüsemarkt (Samstags) einfach nur wunderschön finde. Mandal strahlt einen Charme, eine Athmossphäre aus, sodass wir jedesmal wieder hinfahren müssen. Manchmal stehen auch Künstler mit auf dem Markt und bieten Ihre Kunstwerke an, sodass wir auch da schon oft ein besonders schönes Einzelstück erstanden haben.
Mandal liegt ca. 45 Autominuten von Kristiansand entfernt an der Straße E39 an der Mündung des Flusses Mandalselva. Die Stadt hat ca. 13.500 Einwohner. Das Stadtzentrum ist geprägt von einer geschützten Holzhausbebauung mit engen Gassen und vielen denkmalgeschützten Häusern.
Mandal gehört zur Fylke Kommune und bietet viel sehenswertes. Da wären z.B. die Mandal kirke in Mandal, das Mandal bymuseum oder die Harkmark gamle Mølle zu erwähnen.
Die Mandal kirke ist eine alte, rechteckige Holzkirche von 1821 mit 1800 Sitzplätzen und das Mandal bymuseum ist das Stadtmuseum im Kaufmannshof Andorsengården von 1801.
Hinter der Harkmark gamle Mølle verbirgt sich eine alte Mühle am Auslauf der Losna
In und um Mandal finden Sie noch jede Menge weiterer Sehenswürdigkeiten, welche sich lohnen erkundet zu werden. Mit Sägewerk und Schmiede und es ist sehr lohnenswert dieser einen Besuch abzustatten.
Um einen wunderschönen Rundblick über Mandal zu haben, bietet sich es an sein Auto im Parkhaus Uranienborg zu parken. Zum einen steht das Auto im Sommer dort wunderbar kühl, denn das Parkhaus besteht aus Tunneln in einem Berg und zum anderen hat man eine wunderschöne Aussicht, wenn man da bis ganz nach oben geht.
Ein MUSS meiner Angler ist natürlich ein Besuch des Jagd-und Angelshops in Mandal, welcher immer sehr lohnenswert für beide Seiten ausfällt. Ich glaube wir haben diesen Laden noch nie ohne etwas zu verkaufen verlassen.
Es ist ein wirklich gut sortiertes Angelgeschäft und wir haben es uns schon länger angewöhnt immer vor Ort zu schauen mit was die Einheimischen so angeln und dies dann auch mal auszutesten. Die Fangerfolge liesen meist nicht lang auf sich warten.
Nach einem Bummel durch das Städtchen gönnen wir uns immer eine Pizza im Jonas B Gundersen Pizza Restaurant Mandal. Dieses Pizza Restaurant hat uns vom ersten Tag an mit seinem Charme und Flair "bestochen" und man fühlt sich da einfach nur wohl.
Doch Achtung! Wer noch nie in Norwegen eine Pizza bestellt hat, sollte vorsichtig sein. Norwegen bietet fast immer nur XXL-Pizza an. Für uns z.B. 2 Erwachsene mit 2 kleineren Kindern hat durchaus 1 Pizza gereicht. Bei guten Essern kann man ca. 1 Pizza für 2 Erwachsene rechnen, es werden jedoch mittlerweile fast überall dahinter die Größen in cm angegeben. Das war vor 13 Jahren noch nicht so, da haben wir (3 Erwachsene) ganz normal 3 Pizza bestellt, wie in Deutschland so üblich. Nachdem die Bedienung diese an unseren Tisch brachte, wußten wir auch, warum dieselbige bei der Bestellaufnahme so merkwürdig geschaut hat.
Was soll ich sagen, wir haben schon deshalb kein Krümel übrig gelassen, aber auch den ganzen restlichen Tag nichts zu essen mehr gebraucht.
Mandal ist eine sehr belebte Stadt, hat wie viele andere Orte auch eine Touristeninformation, in welcher man sich kostenlos aktuelle Ausflugstipps holen kann. Besonders im August zum Krustentierfest ist Mandal sehr belebt und wenn man zu dieser Zeit da ist, sollte man sich dies nicht entgehen lassen.


