Archive for the ‘Sehenswürdigkeiten’ Category
Ausflugsziele in Norwegen
Wenn Sie einmal Abstand von überlaufenden Urlaubsregionen nehmen wollen, und sich schon immer nach weißen Holzhäusern in Küstennähe gesehnt haben, so sollten Sie einmal Norwegen in Erwägung ziehen. Norwegen befindet sich unweit vom Polarkreis entfernt und bietet Ihnen Urlaubsregionen, in denen Sie im Sommer nahezu immer von der Sonne verwöhnt oder gar im Winter von so genannten Nordlichtern verzaubert werden. Norwegen ist zudem bekannt für seine wunderschönen Hafenregionen, die Sie zum Beispiel in Kristiansand bestaunen und hautnah erleben dürfen.
Faszination Kristiansand
Kristiansand ist nicht nur die Hauptstadt von Südnorwegen, sondern zählt auch zu den fünf größten Städten des Landes. Zudem ist die Region an drei Seiten komplett mit Wasser umgeben, so dass Sie als Handels-, Kultur- und Kommunikationszentrum für Norwegen eine absolut wichtige Rolle spielt. Ihren Urlaubsaufenthalt können sie dort entweder in eines der wunderschönen kleinen Hotels bzw. Pensionen verbringen oder aber Sie bevorzugen die Unterbringung in einer Ferienwohnung. Natürlich lässt sich die Ausstattung nicht mit der Ferienwohnung Usedom oder der Ferienwohnung Rügen vergleichen, dennoch ist der ländliche Charme ähnlich einer Ferienwohnung Ostsee. Doch beeindruckend an Kristiansand ist hingegen die dortige Bevölkerungszahl von 83.000 Menschen, da sich das Stadtzentrum an sich nur über einen Radius von einem Quadratkilometer erstreckt.
Ausflugsziele die begeistern
Bei einer Urlaubsreise nach Kristiansand können Sie endlich einmal Ihre Seele baumeln lassen und durch eine Stadt bummeln, die schöner nicht sein könnte. Zahlreiche Blumen verschönern das ganze Jahr hindurch den Anblick und im Tierpark von Kristiansand können Sie den Tag dahin schweifen lassen. Für ausgedehnte Spaziergänge eignet sich hingegen der drei Kilometer lange Sandstrand in Hamresanden, bei dem auch Muschelbegeisterte auf ihre Kosten kommen werden. Ansonsten können Sie sich von kulturellen Highlights wie dem Museum, zahlreichen Festivals oder Festspielen begeistern lassen oder aber Sie unternehmen eine gemütliche Bootsfahrt in den Abendstunden. Auf Kristiansand ist alles möglich, sofern Sie sich von der ländlichen Einfachheit begeistern lassen können.
Dyrepark in Kristiansand
Gerade habe ich alte Urlaubsvideos durchgesehen und dabei ein Video vom Besuch im Dyreparken Kristiansand entdeckt. Das hat wunderschöne Erinnerungen geweckt und ich habe mich mal auf der Webseite vom Tierpark umgesehen. Seit unserem Besuch 2005 hat sich eine ganze Menge getan und es ist auch eine Badelandschaft dazugekommen.
Der Park besteht aus fünf verschiedenen Themen-Parks und wurde inmitten der schon bestehenden Natur angelegt. Die Tiere, welche hier leben, bewohnen großzügige und weite Gehege und der Mensch ist „nur“ der Zuschauer. diesen Artikel hier weiterlesen …
Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand
Auch in unserem diesjährigen Norwegenurlaub statteten wir dem Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand einen Besuch ab. Hintergrund war dieses mal, dass mein Sohn ein Referat für die Schule schreiben mußte und die berühmte "Kanone 2" aus dem Kanonenmuseum
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Das Kanonenmuseum / Batterie Vara nach dem deutschen Ingenieur General Vara benannt.
Da sich die Eroberer vor ein ernsthaftes Verteidigungsproblem gestellt sahen, errichteten sie den so genannten „Atlantikwall“ um sich gegen Seemächte wie z.B. Großbritannien besser verteidigen zu können, denn eine Landung an den Küsten konnte nie ganz ausgeschlossen werden.
Vom Standort Møvik, wo der Stützpunkt „Batterie Vara“ errichtet wurde, hatte man eine gute Rund um Sicht über den ganzen Skagerak.
Als Eingang des Museums dient die Zufahrt für die Eisenbahn, welche im 2.Weltkrieg die Munition brachte. Gleich am Anfang sieht man die noch intakten, alten Bunker- und Mannschaftsräume der Wehrmacht, welche man besichtigen kann. Hier findet man liegende und stehende Puppen, welche den Aufenthalt im Bunker veranschaulichen sollen. Zu sehen sind z.B. Deutsche Wehrmachtsuniformen, militärische Waffen, Essgeschirre, Durchhalteparolen u.ä. Des Weiteren befinden sich in diesen Räumen die Stromaggregate, welche für den Einsatz der Kanonen benötigt wurden, damit diese in die richtige Kampfstellung gebracht werden konnten.
Die "Attraktion" des Museums ist die Kanone2, die einzige noch stehende Kanone weltweit mit einem Kaliber von 38cm, welche mit zu den größten jemals gebauten Kanonen der Welt zählt.
Zusammen mit drei anderen Kanonen des gleichen Typs hatte sie die Aufgabe während des Zweiten Weltkrieges die Meerenge zwischen Dänemark und Norwegen zu sichern. Die Reichweite der Kanone betrug 55 Kilometer – fast die Hälfte der Strecke bis Hanstholm in Dänemark, wo ebenfalls vier Kanonen dieses Typs standen. Der schmale Gürtel zwischen den Ländern, der nicht in der Reichweite der Kanonen lag, war mit einem Minengürtel gesichert. So konnten keine feindlichen Schiffe, vor allem die der Briten, ungeschoren diese Fahrrinne passieren.
Die Dimensionen dieser schrecklichen Waffe sind gigantisch. Das Kanonenrohr ist 20 Meter lang und wiegt 110 Tonnen. Das Gewicht der Kanone beträgt etwa 337 Tonnen, die Sprenggranaten wogen 800 Kilogramm. Für die Entfernung der 55 Kilometer Reichweite benötigte das Projektil etwa 2 Minuten. Der Kanonenturm hat eine Grundfläche von 100 qm und die Kanone ist um 360 Grad drehbar. Über Aufzüge wurden die Granaten in den Kanonenturm transportiert und mit anderen Aufzügen wieder herunter gefahren.
Insgesamt 10 Mann waren erforderlich um die Granaten und die Treibladungen in das Kanonenrohr zubekommen.
Im Jahre 1942 wurden die Kanonen 2, 3 und 4 erstmals Probe geschossen. Um alle Aufgaben erfüllen zu können, war pro Kanoneinheit eine Besatzung von 52 Mann erforderlich.
Zu der Zeit wies die „Batterie Vara“ 3 offene Kasematten und eine verbunkerte Stellung für die 4 Geschütze auf. Die Kasematten- oder Bunkeranlage für das gigantische 38cm Geschütz, die berühmte Kanone 1, war das aufwendigste Projekt dieser Verteidigungsanlage. Der Oberbau über den Kanonenbrunnen hatte ein 4,5 m dickes Dach und 3,8 m starken Wände. Diese Kasematte ist auch heute noch intakt und kann besichtigt werden. Die anderen 3 Kanonen standen in so genannten „offenen Brunnen“.
Pünktlich zum Jahreswechsel 1944/45 waren dann fast alle Teile für die Kanone1 eingetroffen, nur das Kanonenrohr fehlte noch. Das Schiff, welches das Kanonerohr bringen sollte, wurde am 22.02.1945 durch englische Flugzeuge versenkt. Somit fehlte dieser Kanone das wichtigste Bauteil für den Kampfeinsatz.
Zu den großen Kanonen kamen 16 kleinere Kanonen und etliche Bunkerstellungen, Flak-Geschütze, Schienen und andere militärische Einrichtungen hinzu.
Die „Batterie Vara“ war jedoch niemals im Kapfeinsatz, und wurde nach dem Krieg, in den Jahren 1946 – 1957 ein wichtiger Bestandteil der norwegischen Küstenartillerie.
Die Verteidigungsanlage wurde teilweise niedergelegt und 1962 wurden die Kanonen 3, 4 und die Teile, welche von der Kanone1 angekommen waren verschrottet. Lediglich die Kanone 2 blieb verschont und ist heute die Einzigste, welche von dieser Sorte noch existiert.
Ein privater Verein versucht derzeit möglichst viel von dieser alten Anlage zu rekonstruieren und zu erhalten, damit diese noch lang besichtigt und ein guter Eindruck dieser mächtigen Batterie vermittelt werden kann. Eine Stellung dieser Größenordnung ist kaum an einer anderen stelle Europas zu finden. Das „Gegenstück“ dieser Bunkeranlage in Hanstholm (Dänemark) kann heutzutage leider keines dieser großen Geschütze mehr aufweisen.

Sehenswürdigkeiten Südnorwegen – Leseprobe
Leuchtturm Lindesnes – Lindesnes fyr
Immer wieder einen Ausflug wert ist meines Erachtens der Leuchtturm Lindesnes (Lindesnes fyr) an der Südspitze Norwegens. Das Lindesnes fyr ist Norwegens ältester und südlichster Leuchtturm auf dem Festland. Hier wurde am 27. Februar 1655 Norwegens erstes Leuchtfeuer angezündet. Der Lindesnes fyr befindet sich auf dem Gebiet der Kommune Lindesnes.
Lindesnes ist eine Kommune in der Provinz Vest-Agder in Norwegen. Die Kommune hat etwa 90 Kilometer Küstenlinie. Lindesnes liegt in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Nord-Schottland.
Lindesnes entstand 1964 durch die Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Kommunen Spangereid, Vigmostad und Sør-Audnedal. Die größte Stadt in Lindesnes ist Vigeland, welche mit etwa 1.200 Einwohnern gleichzeitig das kommunalpolitische Zentrum ist.
Bekannt ist die Kommune vor allem durch das Kap Lindesnes, den südlichsten Punkt Norwegens. Bis zum Nordkap sind es vom Kap Lindesnes 1.682 km Luftlinie. Dort liegt auch der südlichste Sandstrand Norwegens und das Lindesnes fyr, das älteste Leuchtfeuer des Landes (erbaut 1655). Der heutige Leuchtturm stammt aus dem Jahre 1915. In der unmittelbaren Umgebung des Leuchtturms befinden sich zahlreiche gut erhaltene Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, die größtenteils frei begehbar sind. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Galerie des Bildhauers Gustav Vigeland.
Der Leuchtturm Lindesnes ist einer der meistbesuchten Plätze in Vest-Agder, direkt nach dem Tierpark in Kristiansand. Es ist auch egal an welchem Tag man kommt, ob die Sonne scheint oder ob es Regnet und stürmt. Am Lindesnes fyr sind immer Menschen anzutreffen. Ca. 100.000 Menschen besteigen jährlich den Turm. Das erstes Leuchtturmmuseum Norwegens wurde 2004 am Lindesnes fyr eröffnet. Heute wird der Leuchtturm von dem Museum betrieben. Außerdem werden außerdem weitere Aktivitäten und Dienstleistungen angeboten. In der neugebauten, großen Felsenhalle unter dem heutigen Turm finden während der gesamten Touristensaison Konzerte, Gottesdienste und Veranstaltungen der Kommune (inkl. Filmvorführungen) statt.
Auch ein Restaurant und ein Souvenir-Shop sind da zu finden. Im Restaurant kann man sich nach einer Wanderung oder auch an windigen Tagen gemütlich entspannen und aufwärmen oder auch abkühlen, je nach Wetterlage.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lindesnes
http://de.wikipedia.org/wiki/Lindesnes_fyr


