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Archive for the ‘Sehenswürdigkeiten’ Category

Dyrepark in Kristiansand

Gerade habe ich alte Urlaubsvideos durchgesehen und dabei ein Video vom Besuch im Dyreparken Kristiansand entdeckt. Das hat wunderschöne Erinnerungen geweckt und ich habe mich mal auf der Webseite vom Tierpark umgesehen. Seit unserem Besuch 2005 hat sich eine ganze Menge getan und es ist auch eine Badelandschaft dazugekommen.

Der Park besteht aus fünf verschiedenen Themen-Parks und wurde inmitten der schon bestehenden Natur angelegt. Die Tiere, welche hier leben, bewohnen großzügige und weite Gehege und der Mensch ist „nur“ der Zuschauer.

Der Park besteht aus:

- einem Freizeit- und Vergnügungspark mit dem Liebling der Kinder „Kapitän Säbelzahn“, dem Dschungelland, dem Bootsbasar und den „KuToppen“ ( dem lustigsten Bauernhof Norwegens)

- dem Naturpark

-  und dem eigentlichen Tierpark

-  der „Kardemomme-Stadt“ (ein Mini-Städtchen mit 33 Häusern nach dem Kinderbuch „Die Räuber von Kardemomme“ von Thorbjørn Egner)

-  seit 2010 gibt es den Badepark „Sommerøya“ (unbedingt die Badesachen einpacken) mit Rutsche, Bassins, Flüssen und Wellen

 

 

Im Tierpark leben über 120 verschiedene Tierarten. Sie finden nordische Elche, Wölfe, Löwen, Tiger, Luchse, Vielfraße, Giraffe, Zebras und auch exotische Tiere aus dem Regenwald.  Versäumen Sie nicht, die große Affenlandschaft zu besuchen, ein weiträumiges Areal in welches man hineingehen kann und somit mitten unter den Bewohnern ist. Die Totenkopfäffchen schwingen sich an Seilen hin und her, laufen frei herum und spielen in den Baumwipfeln.

Durch die enge Zusammenarbeit mit internationalen Tierschutz-Organisationen hilft der Tierpark bessere Lebensbedingungen für vom Aussterben bedrohte Tierarten zu schaffen. Die Teilnahme an mehreren internationalen Schutzprogrammen z.B. für Pandas und sibirische Tiger ist nur ein Teil dieses Engagements.

Quelle: Die besten Ausflugsziele & Tipps für Groß und Klein in Südnorwegen

 

Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand

Auch in unserem diesjährigen Norwegenurlaub statten wir dem Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand einen Besuch ab. Hintergrund war dieses mal, dass mein Sohn ein Referat für die Schule schreiben mußte und die Kanone2 aus dem Kanonenmuseum Møvik als Thema gewählt hat. Daher brauchten wir noch etwas aktuelles Bildmaterial und noch weitere Hintergrundinfos. Ich persönlich finde dieses Referat sehr gelungen und viel zu schade um nun in der Schublade zu verstauben oder gar gänzlich zu verschwinden und veröffentliche es daher hier. Auch wenn wir normalerweise nicht so die Bunkerbesichtiger sind, fahren immer sehr gern dahin. Es ist sehr informativ und gerade die Kinder können sich einiges besser vorstellen und die Dimensionen der Kanone muß man echt live gesehen haben.


 Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand

 

 

Das Kanonenmuseum / Batterie Vara liegt in Møvik, einem Ort ca. 11 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Kristiansand. Kristiansand ist die sechstgrößte Stadt von Norwegen und die Hauptstadt Südnorwegens. Die kürzeste Entfernung zwischen Dänemark und Norwegen beträgt 126km. Um diese Meerenge im 2.Weltkrieg zu verteidigen wurden in Hanstholm (Dänemark) und Kristiansand/Mövik (Norwegen) Festungen errichtet. So entstand schon 1941, nach der Eroberung Norwegens durch die Deutsche Wehrmacht der Verteidigungspunkt „Batterie Vara“ in Südnorwegen, nachdem 1940 in Hanstholm (Dänemark) eine Festung gleichen Bautypes errichtet wurde. Am Bau dieser Verteidigungsanlage waren 1400 Menschen beteiligt. Die Batterie wurde  nach dem deutschen Ingenieur General Vara benannt.

Da sich die Eroberer vor ein ernsthaftes Verteidigungsproblem gestellt sahen, errichteten sie den so genannten „Atlantikwall“ um sich gegen Seemächte wie z.B. Großbritannien besser verteidigen zu können, denn eine Landung an den Küsten konnte nie ganz ausgeschlossen werden.

Vom Standort Møvik, wo der Stützpunkt „Batterie Vara“ errichtet wurde, hatte man eine gute Rund um Sicht über den ganzen Skagerak.

Als Eingang des Museums dient die Zufahrt für die Eisenbahn, welche im 2.Weltkrieg die Munition brachte. Gleich am Anfang sieht man die noch intakten, alten Bunker- und Mannschaftsräume der Wehrmacht, welche man besichtigen kann. Hier findet man liegende und stehende Puppen, welche den Aufenthalt im Bunker veranschaulichen sollen. Zu sehen sind z.B. Deutsche Wehrmachtsuniformen, militärische Waffen, Essgeschirre, Durchhalteparolen u.ä. Des Weiteren befinden sich in diesen Räumen die Stromaggregate, welche für den Einsatz der Kanonen benötigt wurden, damit diese in die richtige Kampfstellung gebracht werden konnten.

Die "Attraktion" des Museums ist die Kanone2, die einzige noch stehende Kanone weltweit mit einem Kaliber von 38cm, welche mit zu den größten jemals gebauten Kanonen der Welt zählt.

Zusammen mit drei anderen Kanonen des gleichen Typs hatte sie die Aufgabe während des Zweiten Weltkrieges die Meerenge zwischen Dänemark und Norwegen zu sichern. Die Reichweite der Kanone betrug 55 Kilometer – fast die Hälfte der Strecke bis Hanstholm in Dänemark, wo ebenfalls vier Kanonen dieses Typs standen. Der schmale Gürtel zwischen den Ländern, der nicht in der Reichweite der Kanonen lag, war mit einem Minengürtel gesichert. So konnten keine feindlichen Schiffe, vor allem die der Briten, ungeschoren diese Fahrrinne passieren.

Die Dimensionen dieser schrecklichen Waffe sind gigantisch. Das Kanonenrohr ist 20 Meter lang und wiegt 110 Tonnen. Das Gewicht der Kanone beträgt etwa 337 Tonnen, die Sprenggranaten wogen 800 Kilogramm. Für die Entfernung der 55 Kilometer Reichweite benötigte das Projektil etwa 2 Minuten. Der Kanonenturm hat eine Grundfläche von 100 qm und die Kanone ist um 360 Grad drehbar. Über Aufzüge wurden die Granaten in den Kanonenturm transportiert und mit anderen Aufzügen wieder herunter gefahren.
Insgesamt 10 Mann waren erforderlich um die Granaten und die Treibladungen in das Kanonenrohr zubekommen.

Im Jahre 1942 wurden die Kanonen 2, 3 und 4 erstmals Probe geschossen. Um alle Aufgaben erfüllen zu können, war pro Kanoneinheit eine Besatzung von 52 Mann erforderlich.

Zu der Zeit wies die „Batterie Vara“ 3 offene Kasematten und eine verbunkerte Stellung für die 4 Geschütze auf. Die Kasematten- oder Bunkeranlage für das gigantische 38cm Geschütz, die berühmte Kanone 1, war das aufwendigste Projekt dieser Verteidigungsanlage. Der Oberbau über den Kanonenbrunnen hatte ein 4,5 m dickes Dach und 3,8 m starken Wände. Diese Kasematte ist auch heute noch intakt und kann besichtigt werden. Die anderen 3 Kanonen standen in so genannten „offenen Brunnen“.

Pünktlich zum Jahreswechsel 1944/45 waren dann fast alle Teile für die Kanone1 eingetroffen, nur das Kanonenrohr fehlte noch. Das Schiff, welches das Kanonerohr bringen sollte, wurde am 22.02.1945 durch englische Flugzeuge versenkt. Somit fehlte dieser Kanone das wichtigste Bauteil für den Kampfeinsatz.

Zu den großen Kanonen kamen 16 kleinere Kanonen und etliche Bunkerstellungen, Flak-Geschütze, Schienen und andere militärische Einrichtungen hinzu.

Die „Batterie Vara“ war jedoch niemals im Kapfeinsatz, und wurde nach dem Krieg, in den Jahren 1946 – 1957 ein wichtiger Bestandteil der norwegischen Küstenartillerie.


Die Verteidigungsanlage wurde teilweise niedergelegt und 1962 wurden die Kanonen 3, 4 und die Teile, welche von der Kanone1 angekommen waren verschrottet. Lediglich die Kanone 2 blieb verschont und ist heute die Einzigste, welche von dieser Sorte noch existiert.

Ein privater Verein versucht derzeit möglichst viel von dieser alten Anlage zu rekonstruieren und zu erhalten, damit diese noch lang besichtigt und ein guter Eindruck dieser mächtigen Batterie vermittelt werden kann. Eine Stellung dieser Größenordnung ist kaum an einer anderen stelle Europas zu finden. Das „Gegenstück“ dieser Bunkeranlage in Hanstholm (Dänemark) kann heutzutage leider keines dieser großen Geschütze mehr aufweisen.

 

 

Ecover neu2   Kopie Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand

Sehenswürdigkeiten Südnorwegen – Leseprobe

 

 


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    Leuchtturm Lindesnes – Lindesnes fyr

    Immer wieder einen Ausflug wert ist meines Erachtens der Leuchtturm Lindesnes (Lindesnes fyr) an der Südspitze Norwegens. Das Lindesnes fyr ist Norwegens ältester und südlichster Leuchtturm auf dem Festland. Hier wurde am 27. Februar 1655 Norwegens erstes Leuchtfeuer angezündet. Der Lindesnes fyr befindet sich auf dem Gebiet der Kommune Lindesnes.


    Lindesnes ist eine Kommune in der Provinz Vest-Agder in Norwegen. Die Kommune hat etwa 90 Kilometer Küstenlinie. Lindesnes liegt in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Nord-Schottland.

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    Bekannt ist die Kommune vor allem durch das Kap Lindesnes, den südlichsten Punkt Norwegens. Bis zum Nordkap sind es vom Kap Lindesnes 1.682 km Luftlinie. Dort liegt auch der südlichste Sandstrand Norwegens und das Lindesnes fyr, das älteste Leuchtfeuer des Landes (erbaut 1655). Der heutige Leuchtturm stammt aus dem Jahre 1915. In der unmittelbaren Umgebung des Leuchtturms befinden sich zahlreiche gut erhaltene Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, die größtenteils frei begehbar sind. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Galerie des Bildhauers Gustav Vigeland.

      Leuchtturm Lindesnes   Lindesnes fyr

     

    Der Leuchtturm Lindesnes ist einer der meistbesuchten Plätze in Vest-Agder, direkt nach dem Tierpark in Kristiansand. Es ist auch egal an welchem Tag man kommt, ob die Sonne scheint oder ob es Regnet und stürmt. Am Lindesnes fyr sind immer Menschen anzutreffen. Ca. 100.000 Menschen besteigen jährlich den Turm. Das erstes Leuchtturmmuseum Norwegens wurde 2004 am Lindesnes fyr eröffnet. Heute wird der Leuchtturm von dem Museum betrieben. Außerdem werden außerdem weitere Aktivitäten und Dienstleistungen angeboten. In der neugebauten, großen Felsenhalle unter dem heutigen Turm finden während der gesamten Touristensaison Konzerte, Gottesdienste und Veranstaltungen der Kommune (inkl. Filmvorführungen) statt.

    Auch ein Restaurant und ein Souvenir-Shop sind da zu finden. Im Restaurant kann man sich nach einer Wanderung oder auch an windigen Tagen gemütlich entspannen und aufwärmen oder auch abkühlen, je nach Wetterlage. icon smile Leuchtturm Lindesnes   Lindesnes fyr


    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lindesnes 

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lindesnes_fyr

     


     




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