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Planen Sie schon jetzt Ihren Norwegenurlaub für 2013

Seit ein paar Wochen sind wir nun schon wieder ein wenig in der Planungsphase für den Urlaub 2013. Ja wer günstigen Urlaub in Norwegen verleben möchte, muß sich schon früh entscheiden und vor- bzw. festbuchen. Wer wie wir an die Schulferien gebunden ist, hat da manchmal ganz schön zu kämpfen. Was haben wir schon für tolle Häuser entdeckt, die auch noch in unserer bevorzugten Region Rogaland lagen und natürlich mit Boot inclusive waren, um dann enttäuscht zu merken – Mist, die Ferienzeit ist leider schon ausgebucht. Ja Norwegen wird immer beliebter, das merkt man ganz deutlich. Wir finden das Land aber auch selber traumhaft und den Kindern gefällt besonders das Boot fahren und angeln mit großen Fangerfolgen.

Norwegen hat eben einiges zu bieten. man kann in Ruhe wandern gehen, hat tolle Ausblicke, nette Menschen, Sandstrände die noch nicht so überfüllt sind, gute Fischfangerfolge,einiges an Sehenswürdigkeiten und jede Menge Erholung und saubere Luft. Was will man eigentlich mehr??

Also, genug herumgeschwärmt – jetzt wird Ferienhaus gebucht, damit ich auch nächstes Jahr noch was zu berichten habe.

Wer wie ich genauso vom Norwgenfieber befallen ist, darf hier gern seinen Reisebericht, seine Erfahrungen oder Bilder veröffentlichen. ich freu mich drauf.

Ausflugsziele in Norwegen

Wenn Sie einmal Abstand von überlaufenden Urlaubsregionen nehmen wollen, und sich schon immer nach weißen Holzhäusern in Küstennähe gesehnt haben, so sollten Sie einmal Norwegen in Erwägung ziehen. Norwegen befindet sich unweit vom Polarkreis entfernt und bietet Ihnen Urlaubsregionen, in denen Sie im Sommer nahezu immer von der Sonne verwöhnt oder gar im Winter von so genannten Nordlichtern verzaubert werden. Norwegen ist zudem bekannt für seine wunderschönen Hafenregionen, die Sie zum Beispiel in Kristiansand bestaunen und hautnah erleben dürfen.

Faszination Kristiansand

Kristiansand ist nicht nur die Hauptstadt von Südnorwegen, sondern zählt auch zu den fünf größten Städten des Landes. Zudem ist die Region an drei Seiten komplett mit Wasser umgeben, so dass Sie als Handels-, Kultur- und Kommunikationszentrum für Norwegen eine absolut wichtige Rolle spielt. Ihren Urlaubsaufenthalt können sie dort entweder in eines der wunderschönen kleinen Hotels bzw. Pensionen verbringen oder aber Sie bevorzugen die Unterbringung in einer Ferienwohnung. Natürlich lässt sich die Ausstattung nicht mit der Ferienwohnung Usedom oder der Ferienwohnung Rügen vergleichen, dennoch ist der ländliche Charme ähnlich einer Ferienwohnung Ostsee. Doch beeindruckend an Kristiansand ist hingegen die dortige Bevölkerungszahl von 83.000 Menschen, da sich das Stadtzentrum an sich nur über einen Radius von einem Quadratkilometer erstreckt.

Ausflugsziele die begeistern

Bei einer Urlaubsreise nach Kristiansand können Sie endlich einmal Ihre Seele baumeln lassen und durch eine Stadt bummeln, die schöner nicht sein könnte. Zahlreiche Blumen verschönern das ganze Jahr hindurch den Anblick und im Tierpark von Kristiansand können Sie den Tag dahin schweifen lassen. Für ausgedehnte Spaziergänge eignet sich hingegen der drei Kilometer lange Sandstrand in Hamresanden, bei dem auch Muschelbegeisterte auf ihre Kosten kommen werden. Ansonsten können Sie sich von kulturellen Highlights wie dem Museum, zahlreichen Festivals oder Festspielen begeistern lassen oder aber Sie unternehmen eine gemütliche Bootsfahrt in den Abendstunden. Auf Kristiansand ist alles möglich, sofern Sie sich von der ländlichen Einfachheit begeistern lassen können.

 

Ferienhaus, Ferienwohnung oder Hotel??

Wie Sie, meine lieben Leser/innen bereits wissen, sind wir schon seit vielen, vielen Jahre absolute Norwegenfans. Auch unsere Freunde und Bekannten wissen dies und sind nun allmählich auch neugierig auf dieses tolle Land geworden. Für Ratschläge, Ausflugsziele und Tipps sind wir immer gefragt und beantworten dies auch immer sehr, sehr gern. Ab und an stellen wir auch einmal persönliche Tourenempfehlungen zusammen, doch bei der letzten Frage nach einer Unterkunft mussten wir dieses mal passen. Ich muss ehrlich gestehen, uns kam es noch nie in den Sinn in einem Hotel zu übernachten. Für uns gehören die Ferienhäuser im landestypischer Einrichtung und Größe inmitten der ungestörten Natur und die netten Vermieter einfach mit zu einem gelungenen Urlaub dazu. Dies ist sicherlich Einstellungssache, denn wir ernteten bei dieser Aussage etwas ungläubige Gesichter, aber Hotelurlaub mit Kindern und ohne angeln ist nicht unsere Vorstellung vom Norge-Urlaub. Schweden erkundeten wir auch schon einmal kurzfristig mit dem Wohnmobil, da wir in kurzer Zeit sehr viel vom Land kennen lernen wollten und die Buchung für ein Ferienhaus nicht mehr glückte, aber ansonsten buchen wir generell unsere Urlaube immer nur in Ferienhäusern. Egal ob Schweiz, Harz oder Ostsee – es ist einfach unsere Art den Urlaub zu verbringen. diesen Artikel hier weiterlesen …

Dyrepark in Kristiansand

Gerade habe ich alte Urlaubsvideos durchgesehen und dabei ein Video vom Besuch im Dyreparken Kristiansand entdeckt. Das hat wunderschöne Erinnerungen geweckt und ich habe mich mal auf der Webseite vom Tierpark umgesehen. Seit unserem Besuch 2005 hat sich eine ganze Menge getan und es ist auch eine Badelandschaft dazugekommen.

Der Park besteht aus fünf verschiedenen Themen-Parks und wurde inmitten der schon bestehenden Natur angelegt. Die Tiere, welche hier leben, bewohnen großzügige und weite Gehege und der Mensch ist „nur“ der Zuschauer. diesen Artikel hier weiterlesen …

Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand

Auch in unserem diesjährigen Norwegenurlaub statteten wir dem Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand einen Besuch ab. Hintergrund war dieses mal, dass mein Sohn ein Referat für die Schule schreiben mußte und die berühmte "Kanone 2" aus dem Kanonenmuseum

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 Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand

 

Das Kanonenmuseum / Batterie Vara   nach dem deutschen Ingenieur General Vara benannt.

Da sich die Eroberer vor ein ernsthaftes Verteidigungsproblem gestellt sahen, errichteten sie den so genannten „Atlantikwall“ um sich gegen Seemächte wie z.B. Großbritannien besser verteidigen zu können, denn eine Landung an den Küsten konnte nie ganz ausgeschlossen werden.

Vom Standort Møvik, wo der Stützpunkt „Batterie Vara“ errichtet wurde, hatte man eine gute Rund um Sicht über den ganzen Skagerak.

Als Eingang des Museums dient die Zufahrt für die Eisenbahn, welche im 2.Weltkrieg die Munition brachte. Gleich am Anfang sieht man die noch intakten, alten Bunker- und Mannschaftsräume der Wehrmacht, welche man besichtigen kann. Hier findet man liegende und stehende Puppen, welche den Aufenthalt im Bunker veranschaulichen sollen. Zu sehen sind z.B. Deutsche Wehrmachtsuniformen, militärische Waffen, Essgeschirre, Durchhalteparolen u.ä. Des Weiteren befinden sich in diesen Räumen die Stromaggregate, welche für den Einsatz der Kanonen benötigt wurden, damit diese in die richtige Kampfstellung gebracht werden konnten.

Die "Attraktion" des Museums ist die Kanone2, die einzige noch stehende Kanone weltweit mit einem Kaliber von 38cm, welche mit zu den größten jemals gebauten Kanonen der Welt zählt.

Zusammen mit drei anderen Kanonen des gleichen Typs hatte sie die Aufgabe während des Zweiten Weltkrieges die Meerenge zwischen Dänemark und Norwegen zu sichern. Die Reichweite der Kanone betrug 55 Kilometer – fast die Hälfte der Strecke bis Hanstholm in Dänemark, wo ebenfalls vier Kanonen dieses Typs standen. Der schmale Gürtel zwischen den Ländern, der nicht in der Reichweite der Kanonen lag, war mit einem Minengürtel gesichert. So konnten keine feindlichen Schiffe, vor allem die der Briten, ungeschoren diese Fahrrinne passieren.

Die Dimensionen dieser schrecklichen Waffe sind gigantisch. Das Kanonenrohr ist 20 Meter lang und wiegt 110 Tonnen. Das Gewicht der Kanone beträgt etwa 337 Tonnen, die Sprenggranaten wogen 800 Kilogramm. Für die Entfernung der 55 Kilometer Reichweite benötigte das Projektil etwa 2 Minuten. Der Kanonenturm hat eine Grundfläche von 100 qm und die Kanone ist um 360 Grad drehbar. Über Aufzüge wurden die Granaten in den Kanonenturm transportiert und mit anderen Aufzügen wieder herunter gefahren.
Insgesamt 10 Mann waren erforderlich um die Granaten und die Treibladungen in das Kanonenrohr zubekommen.

Im Jahre 1942 wurden die Kanonen 2, 3 und 4 erstmals Probe geschossen. Um alle Aufgaben erfüllen zu können, war pro Kanoneinheit eine Besatzung von 52 Mann erforderlich.

Zu der Zeit wies die „Batterie Vara“ 3 offene Kasematten und eine verbunkerte Stellung für die 4 Geschütze auf. Die Kasematten- oder Bunkeranlage für das gigantische 38cm Geschütz, die berühmte Kanone 1, war das aufwendigste Projekt dieser Verteidigungsanlage. Der Oberbau über den Kanonenbrunnen hatte ein 4,5 m dickes Dach und 3,8 m starken Wände. Diese Kasematte ist auch heute noch intakt und kann besichtigt werden. Die anderen 3 Kanonen standen in so genannten „offenen Brunnen“.

Pünktlich zum Jahreswechsel 1944/45 waren dann fast alle Teile für die Kanone1 eingetroffen, nur das Kanonenrohr fehlte noch. Das Schiff, welches das Kanonerohr bringen sollte, wurde am 22.02.1945 durch englische Flugzeuge versenkt. Somit fehlte dieser Kanone das wichtigste Bauteil für den Kampfeinsatz.

Zu den großen Kanonen kamen 16 kleinere Kanonen und etliche Bunkerstellungen, Flak-Geschütze, Schienen und andere militärische Einrichtungen hinzu.

Die „Batterie Vara“ war jedoch niemals im Kapfeinsatz, und wurde nach dem Krieg, in den Jahren 1946 – 1957 ein wichtiger Bestandteil der norwegischen Küstenartillerie.


Die Verteidigungsanlage wurde teilweise niedergelegt und 1962 wurden die Kanonen 3, 4 und die Teile, welche von der Kanone1 angekommen waren verschrottet. Lediglich die Kanone 2 blieb verschont und ist heute die Einzigste, welche von dieser Sorte noch existiert.

Ein privater Verein versucht derzeit möglichst viel von dieser alten Anlage zu rekonstruieren und zu erhalten, damit diese noch lang besichtigt und ein guter Eindruck dieser mächtigen Batterie vermittelt werden kann. Eine Stellung dieser Größenordnung ist kaum an einer anderen stelle Europas zu finden. Das „Gegenstück“ dieser Bunkeranlage in Hanstholm (Dänemark) kann heutzutage leider keines dieser großen Geschütze mehr aufweisen.

 

 

Ecover neu2   Kopie Kanonenmuseum Møvik bei Kristiansand

Sehenswürdigkeiten Südnorwegen – Leseprobe

 

 

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