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Sandstrand in Spangereid

Heute genießen wir einfach nur mal einen Tag am Strand. Norwegen hat zum Teil Kilometer lange Sandstrände der Küste entlang zu bieten. Diese zu finden ist manchmal nicht ganz so einfach, aber wenn man einmal fündig geworden ist umso lohnender. Besonders in Südnorwegen findet man mehrere sehr schöne Sandstrände, welche noch nicht einmal in der Hochsaison überfüllt sind. Man hat da wirklich noch Platz zum entspannen und die Kinder zum spielen und toben, ohne das man Angst haben muss auf des Nachbarn Decke zu landen.


Sehr feinen Sand haben zum Beispiel die Strände bei Farsund, diese sind zum Teil blicksicher und geschützt hinter Dünen  gelegen.
Unser mehrjähriger Favorit ist nun der Strand von Spangereid geworden, da er erstens in der Nähe unseres Ferienhauses liegt und 2. sanitäre Einrichtungen in der Nähe vorzufinden sind. Außerdem ist noch ein Volleyballplatz vorhanden, wenn man mal keine Lust auf baden hat. Das Wasser ist wie fast an jedem Strand sehr seicht und deshalb auch  oder besser gesagt besonders für Kleinkinder geeignet. Man kann sich da wunderbar erholen und den Blick auf das Wasser genießen. Die Kinder können ungestört toben und plantschen, was will man mehr?? Wenn man den Proviant vergessen haben sollte, ist man ganz schnell im Spar-Einkaufsmarkt von Spangereid und kann sich da mit süßen Stückchen oder auch einem leckeren Hähnchen versorgen. In dem Markt finden Sie natürlich auch alles andere, was man so zum Leben braucht. Die Kühlregale sind in einem separaten Raum untergebracht, man geht quasi in den Kühlschrank hinein. Dies ist für uns Deutsche sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig, aber an heißen Tagen eine super Abkühlung.

 

Bilder dazu finden Sie >>>HIER<<<

 

 

 

Skrelia

Heute werden wir eine Wanderung nach Skrelia unternehmen. Skrelia ist ein wunderschönes Natur- Erholungs- und Wandergebiet in Höhenlage. Man steigt praktisch von 0 auf 324m ü.M bzw. 470m ü.M.

Bequem anfahren können Sie Skrelia auch mit dem PKW von Lyngdal aus kommend, wenn Sie in Richtung Fidje, Meland und dann Skrelia (Skredli) abbiegen. Dort finden Sie einen größeren Parkplatz, von welchem es nur ein paar hundert Meter bis in`s Skreligebiet sind. Direkt auf dem Parkplatz ist eine große Informationstafel, auf welcher Sie sich über das Wandergebiet informieren und Ihre Wandertour danach ausrichten können.

Unsere Wanderung führt uns zum Skrelie Wasserfall, an welchem man einen wunderbaren Blick über den Oftefjorden genießen und einfach dem Wasser zuschauen kann. Skrelia ist ein idealer Platz, um sich gemütlich zum Picknick niederzulassen.
Die Wanderungen sind auch mit und für kleinere Kinder sehr gut geeignet, allerdings ist am Wasserfall etwas mehr Vorsicht geboten.

Ein paar Bilder von Skrelia finden Sie hier: ==>

 

Was machen wir denn heute???

"Was machen wir heute?" mit dieser Frage wurden wir geweckt. Wir schauen aus dem Fenster, es ist etwas windig, jedoch sonnig und warm. Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Angelsachen und starten in Richtung Bootshafen. Er ist nicht sehr weit weg, da das Haus jedoch auf einem Berg steht und eine sehr steile Straße da hinauf führt bevorzugen wir das Auto. Also Bootstank, Angeln, Angelzubehör und Proviant im Auto verstaut und los geht`s. Am Bootsanleger angekommen sehen wir, das das Wasser im Fjord ganz ruhig liegt und es ist Ebbe. Die Felsen, welche am Vortag noch kleine Inseln oder gar nicht zu sehen waren ragen nun gut sichtbar aus dem Wasser. Wir verstauen alles im Boot und fahren erst mal ein Stück in die Schären hinaus. Zuerst versuchen wir es in der Nähe der Felsen, da wir da in den vergangenen Jahre sehr oft Lippfische (Klippenbarsche) gefangen haben, leider erfolglos. Danach fahren wir noch  ein paar andere gut aussehende Stellen an, doch auch da bleiben wir erfolglos. Da es mit Kindern beim Ausbleiben vom Fangerfolg schnell langweilig und somit unruhig wird beschließen wir an einer Inseln zu landen und erst einmal Picknick zu machen. Die Kinder klettern begeistert auf den Steinen der Insel umher und  auch wir vertreten uns mal die Füße.  Wir entdecken einige kleine Krabben und viele Muscheln. Dann sehen wir wie das Wasser ganz allmählich ansteigt, die Flut kommt. Also steigen wir wieder in unser Boot und fahren zur Fjordeinfahrt. Da diese Stelle enger ist als die Schären und der dahinter liegende Teil des Fjordes rechnen wir uns da hohen Fangerfolg aus. Und richtig, wir haben uns nicht getäuscht. Angelrute mit Makrelenvorfach und Pilker bestückt in`s Wasser und schon rappelt und zappelt es am Haken. Die Kinder sind ganz aus dem Häuschen und unser Papa kann die vielen Makrelen gar nicht so schnell vom Haken befreien wie die Kinder diese in`s Boot befördern. Wir nehmen natürlich nur die größten, den auch hier in Norwegen gibt es Mindestmaße, welch ein Fisch haben  muß. Die Kleinen bekommen Ihre Freiheit wieder und beißen hoffentlich nicht so schnell wieder an. Allmählich haben wir genügend Makrelen und auch unser Papa möchte sich gern mal wieder an der Angelei beteiligen. Deshalb entfernen wir die Makrelenvorfächer und lassen den Kindern nur noch 3 kleinere Haken als Vorfach. Mit der Aufforderung nun mal die Pilker etwas schneller in die Tiefe gleiten zu lassen um an der sogenannten Makrelentiefe (in dem Fall waren es 5-7m Tiefe) vorbeizukommen angeln wir weiter. Gemäß dem Spruch wo die Makrele ist, ist auch der Dorsch wollen wir nun diesen haben. Wir bleiben immer noch im Fjordeingang und lassen uns mit der Strömung treiben. Ein wenig aufpassen müssen wir dort, denn es ist an einigen Stellen sehr flach  und mit Seetang bewachsen, aber der Fangerfolg läßt nicht lang auf sich warten. Der erste Dorsch beißt an und danach gleich noch einer. Nachdem dann erst mal eine Weile nichts mehr beißt, wir sind ganz schön weit in den Fjord hineingetrieben wurden, fahren wir wieder zum Eingang zurück und beginnen wieder von vorn. Auch diese mal haben wir Anglerglück. ein wunderschöner Lippfisch beißt an.. Uns reicht das für heute, wir haben lang genug im Boot verbracht und beschließen nach einer anschließenden Fjordrunfahrt den Hafen anzusteuern. Gefolgt von einem Schwarm Möwen, welche sich sehr über unsere Fischreste freuen fahren wir zurück. Oben im Haus werden auch diese Fische wieder filitiert und portionsweise verpackt.



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